Augenoperation mit Lasik: Preise können variieren
Viele Menschen sind von Fehlsichtigkeit betroffen und müssen daher eine Brille tragen, um diese auszugleichen. Korrigierende Operationen versprechen Abhilfe, bergen aber auch Risiken und teilweise hohe Kosten.
Wer kurz- oder weitsichtig ist, kommt im Alltag ohne eine Brille oder Kontaktlinsen kaum aus. Diese korrigieren den Sehfehler und sorgen dafür, dass die Sicht wieder der eines gesunden Auges entspricht. Viele Menschen empfinden das Tragen einer Sehhilfe aber als unangenehm und wünschen sich, auf diese verzichten zu können. Brillen gelten als besonders störend beim Sport und werden nicht selten als Makel empfunden, der das Aussehen beeinträchtigt. Kontaktlinsen können die Augen reizen und sind unter Umständen mit Pflegeaufwand oder hohen Kosten verbunden. Eine Augenoperation mit Lasertechnik verspricht Abhilfe. In deren Verlauf wird die Hornhaut eingeschnitten und das darunterliegende Gewebe je nach Sehschwäche korrigiert, sodass das Tragen einer Sehhilfe in Zukunft nicht mehr notwendig ist. Nach dem Eingriff wird die Hornhaut in ihren ursprünglichen Zustand versetzt und wirkt wie eine Art natürliches Pflaster, das die Heilung der Wunde beschleunigt.
Jährlich lassen sich ca. 100.000 Deutsche auf diese Weise ihre Augen korrigieren. Da es sich hierbei um eine Operation an einem extrem empfindlichen Organ handelt, bestehen natürlich auch Risiken, über die man zuvor ausführlich aufgeklärt werden sollte. Die Durchführung durch einen erfahrenen Experten sollte selbstverständlich sein. Das Verfahren, das für den Eingriff verwendet wird, nennt man Laser-in-situ-Keratomileusis, kurz Lasik. Preise für eine solche Operation können je nach Anbieter deutlich variieren. Sie liegen jedoch mindestens bei 700-900 Euro pro Auge. Im Internet lassen sich mithilfe der Suchmaschinen günstige Angebote finden.