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Schlecht für den Körper: Schnell zunehmen oder abnehmen

Große Gewichtsschwankungen in kurzer Zeit bedeuten für den Körper eine extreme Belastung. Deswegen sollte man auf seine Ernährung achten und zum Beispiel radikale Diäten vermeiden.

Wenn man seinen Körper nicht unnötigen stressen möchte und etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte man stets darauf achten, dass das eigene Körpergewicht relativ konstant bleibt. Für die Gesundheit ist es am besten, wenn man sich im Bereich des Ideal- bzw. Normalgewichts bewegt. Nach dem heutigen Schönheitsideal kommen sich viele Menschen, die eigentlich ein normales Gewicht haben, dennoch zu dick vor. Viele probieren eine Diät nach der anderen ohne langfristige Erfolge. Das Problem ist, dass viele Diäten zu radikal und zu einseitig sind. Die tägliche Kalorienmenge, die verzehrt werden darf, ist extrem gering und teilweise kommt es auch zu Mangelerscheinungen, weil zu wenige Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden. Während einer solchen Diät stellt sich auch der Stoffwechsel auf die verminderte Nahrungszufuhr ein und verlangsamt sich. Wenn man dann nach der Diät wieder beginnt, normal zu essen, braucht der Stoffwechsel erst wieder einige Zeit, um auf das Niveau vor der Diät zu kommen. Das bedeutet, dass die Nahrung, die man zu sich nimmt, besser verwertet wird und man somit schnell Gewicht zunimmt. Viele Menschen wiegen ein halbes Jahr nach einer Diät mehr als vor der Diät.

Egal, ob man schnell zu- oder abnimmt: Für den Körper bedeutet es einfach nur Stress und besonders das Bindegewebe leidet, da es sich ausdehnen und wieder zusammenziehen muss. Schnell zunehmen kann zum Beispiel zur Folge haben, dass die Haut überdehnt wird und dass sich Dehnungsstreifen bilden. Je nach Veranlagung tritt dieses Phänomen stärker oder weniger stark auf. Viele Frauen bekommen zum Beispiel Dehnungsstreifen, wenn sie in der Schwangerschaft in nur wenigen Monaten zehn, fünfzehn oder gar zwanzig Kilogramm zunehmen. Wenn man schnell abnimmt, tritt dagegen ein anderer Effekt ein, der ebenfalls wieder von der Veranlagung und der Beschaffenheit des Bindegewebes abhängig ist. Nimmt man in zu kurzer Zeit große Mengen ab, hat die Haut nicht die Möglichkeit sich adäquat zurückzubilden und es tritt in vielen Fällen eine Erschlaffung der Haut ein. Menschen, die nach extremer Dickleibigkeit sehr viel abnehmen, müssen häufig den Schönheitschirurgen aufsuchen, damit die Hautlappen, die sich nicht mehr zurückbilden, entfernt werden.

Aus all diesen Gründen heraus sollte man starke Gewichtsschwankungen vermeiden oder sich und seinem Körper Zeit beim Ab- oder Zunehmen lassen. Als Faustregel gilt zum Beispiel, dass man im Monat nicht mehr als vier Kilogramm (besser noch weniger) ab- oder zunehmen sollte. Wichtig ist außerdem, dass man den Körper durch gezieltes Training unterstützt. So kann man das Gewebe straffen und die negativen Effekte minimieren oder gänzlich ausschalten. Auch sollte man darauf achten, was man isst und zu gesunden und frischen Nahrungsmitteln greifen. Wer gern zunehmen möchte, sollte sich deswegen nicht nur mit Fast Food und Süßigkeiten vollstopfen. Es gibt nämlich auch viele wertvolle Nahrungsmittel, die einen hohen Kaloriengehalt haben.