Naturheilkunde bei Tieren als alternative Behandlung
Auch im Bereich der Tierheilkunde wird zunehmend mit pflanzlichen Medikamenten gearbeitet, außerdem gibt es diverse alternative Behandlungsformen, die von Tierärzten und speziellen Heilpraktikern eingesetzt werden.
Ebenso wie Menschen können auch Tieren unter den verschiedensten Krankheiten leiden und müssen häufig mit Medikamenten behandelt werden. Dabei sind aber nicht zwingend chemische Mittel erforderlich, manche Beschwerden lassen sich auch mit natürlicher Medizin effektiv lindern. Daher haben sich inzwischen einige Tierärzte auf Naturheilkunde spezialisiert und verschreiben hauptsächlich pflanzliche Präparate, sofern diese für die jeweilige Erkrankung ausreichend sind. Dabei handelt es sich in der Regel um Tropfen, Kapseln, Tabletten oder Pulver, die entweder direkt verabreicht oder dem Wasser oder der Nahrung des Tiers beigemischt werden. Sollte sich durch die Medikamente keine Besserung zeigen, sollte man nochmals einen Termin beim Tierarzt vereinbaren, damit dieser nach einer anderen Therapiemöglichkeit suchen kann.
Inzwischen kann man seine Haustiere aber nicht nur bei einem Tiermediziner untersuchen lassen, es gibt auch Tierheilpraktiker, die mit diversen alternativen Behandlungsmethoden arbeiten. Wer eine Krankenversicherung für seinen Schützling abgeschlossen hat, sollte sich allerdings zunächst erkundigen, ob diese die Kosten oder einen Teil davon übernimmt, da oft nur die Rechnungen von Tierärzten erstattet werden. Ansonsten spricht aber nichts dagegen, Hunde, Katzen, Vögel oder Kleintiere von einem Heilpraktiker untersuchen und behandeln zu lassen. Dabei ist eine ausgiebige Beratung wichtig, in der unbekannte Heilmethoden ausführlich erklärt werden. Eventuelle Unsicherheiten sollte man auf jeden Fall offen ansprechen, außerdem hat man natürlich jederzeit die Möglichkeit eine Behandlung abzulehnen. Ebenso wie beim Tierarzt ist auch beim Heilpraktiker ein gutes Vertrauensverhältnis wichtig. Außerdem sollte man stets darauf achten, wie das Tier auf die Behandlung reagiert, und sich nicht vor skeptischen Nachfragen scheuen.