Premier League - die höchste Liga im englischen Fußball
Die erste Liga des englischen Fußballs genießt eine besondere Stellung im europäischen Fußballsport. Im Folgenden werden wichtige Fakten dargelegt, die nicht nur für Fußballfans interessant sind.
Fußball ist in England, wie auch in Deutschland, eine sehr beliebte Sportart, die nicht nur von vielen Menschen aktiv ausgeführt wird, sondern auch in Stadien und vor dem Fernseher verfolgt wird. Analog zur ersten Fußballbundesliga gibt es auch in England eine höchste Spielklasse, die dort Premier League genannt wird. In dieser Liga wird erst seit dem Jahr 1992 gespielt, zuvor hatte die höchste englische Fußballklasse einen anderen Namen. Interessant zu wissen ist, dass die englische Liga im Vergleich zu anderen europäischen Ligen in der Regel sehr hohe Zuschauerzahlen hat. Dies liegt wahrscheinlich zum einen daran, dass der Fußballsport in England ähnlich aktiv verfolgt wird wie etwa in Deutschland und es zum anderen zahlreiche bekannte Spieler gibt, die in englischen Vereinen unter Vertrag stehen. Neben spanischen Vereinen sind es vor allem auch die englischen Fußballklubs, die als Anlaufstelle für talentierte Fußballer dienen. Auch viele deutsche Spieler nutzten die Chance und spielen für einige Saisons in England, Spanien oder anderen europäischen Ländern, was ihre Popularität steigert und nicht zuletzt auch Erfahrung einbringt.
Das Spielsystem der englischen Liga ähnelt dem System der deutschen Bundesliga bis auf kleine Abweichungen. Während in Deutschland 18 Vereine in der ersten Liga spielen, sind es in England 20. Diese spielen jeweils in der Hinrunde und in der Rückrunde gegeneinander, so dass jeder Verein insgesamt 38 Spiele bestreiten muss. Bei einem Sieg gegen eine gegnerische Mannschaft erhält der Sieger drei Punkte, bei einem Unentschieden einen Punkt und bei einer Niederlage null Punkte. Die Mannschaft, die am Ende der Spielzeit die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt die Meisterschaft. Bei Punktgleichheit von zwei oder mehreren Mannschaften entscheidet die Differenz zwischen erzielten und zugelassenen Toren. Ist auch diese Differenz gleich, so zählt die Anzahl der selbst erzielten Tore.
Die fünf bestplatzierten Mannschaften nach Abschluss der Spielsaison qualifizieren sich für europäische Turniere. Bei bestimmten Konstellationen haben auch die Plätze sechs und sieben die Möglichkeit, sich für diese Turniere zu qualifizieren. Die Mannschaften, die am Ende die letzten drei Plätze belegen, steigen ab. Dies bedeutet, dass sie in der nächsten Saison in der nächst tieferen Liga starten werden. Die drei besten Vereine dieser Liga dürfen dafür in der ersten englischen Liga antreten. Es entsteht also ein jährlicher Austausch von drei Vereinen.